​Tunneltaufe bei ElbX

Glück Auf für ELSA und JETTE

Owning Your Brand’s Social Community Drives More Shoppers and Sales

ELSA ist startklar! Ab Januar wird sich die speziell für SuedLink gefertigte Tunnelbohrmaschine unter der Elbe hindurcharbeiten. Damit die Arbeiten sicher und reibungslos ablaufen, wurden Tunnel und Maschine am 4. Dezember in Wewelsfleth bei Glückstadt feierlich getauft. Mit dabei waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik.  

SuedLink wird Stück für Stück Realität. Nach dem Baubeginn der Konverterstation in Brunsbüttel sowie des Tiefbaus und der Kabeleinzüge in Niedersachsen in diesem Jahr ist der Start des Tunnelvortriebs eine weitere wichtige Etappe. Alle Projektmitarbeiter bei uns und unseren Partnern arbeiten unermüdlich daran, dass wir wie geplant 2028 in Betrieb gehen können.


Dr. Stefan Mirschel, Programmdirektor von SuedLink

Die Heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute, ihr Wirkungsbereich schließt außerdem Tunnelarbeiten seit jeher mit ein. Da lag es nahe, die feierliche ElbX-Tunneltaufe an ihrem Ehrentag zu begehen und so neben hoher Ingenieurskunst auch das nötige Quäntchen Glück sicherzustellen. Als Patin übernahm Jette Waldinger-Thiering, Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtags, die Taufe des Tunnels. Sie ist zugleich Namenpatronin für den „Jette-Tunnel“, den ELSA in den kommenden anderthalb Jahren bohren wird. 

ELSA ist eine Maßanfertigung

Ab Januar wird sich ELSA unter der Elbe hindurchbohren und einen Tunnel für die SuedLink-Kabel anlegen. Insgesamt fünf Kilometer muss das Kraftpaket in anderthalb Jahren zurücklegen. Das sind etwa zehn Meter pro Tag. Zwar könnte ELSA grundsätzlich deutlich schneller vorankommen. Doch die Elbquerung ist ein Sonderfall der geschlossenen Bauweise. Die Tunnelbohrmaschine gräbt sich wie ein Maulwurf voran und kleidet dabei den Tunnel mit sogenannten Tübbingen aus. Tübbinge sind vorgefertigte, in Metallschalungen gegossene Elemente aus Stahlbeton, die den Tunnel versteifen und so eine stabile Röhre herstellen. 

Damit ELSA ihrer Aufgabe optimal gewachsen ist, wurde sie extra für die Elbquerung entwickelt und gebaut. Im August 2024 wurde die Maschine an ihrer Produktionsstätte Schwanau in Baden-Württemberg fertiggestellt – nur, um direkt wieder in viele Einzelteile zerlegt zu werden. Denn mit 190 Metern Länge und 730 Tonnen Gewicht ist ELSA einfach zu groß für den Transport in einem Stück. Per Schiff und per Schwertransport erreichte sie schließlich Ende September ihren Startort Wewelsfleth bei Glückstadt. Innerhalb von zwei Monaten haben die Technikerinnen und Techniker vor Ort alle Einzelteile wieder zusammengesetzt und ELSA einsatzbereit gemacht. 

Wie ist ELSA eigentlich zu ihrem Namen gekommen? Im Vorfeld der Taufe waren die Öffentlichkeit und das Team von TenneT aufgerufen, Namensvorschläge für die Tunnelbohrmaschine einzureichen. Aus rund 100 Einsendungen wählte eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von TenneT und der ARGE Tunnel, den Namen „ELSA“ aus.


Spannende Einblicke in den Tag gibt unser Videotagebuch:

Image Caption 1